Indie Rock


Palace Winter’s third record - infused with duality - is a more colorful, grandiose, yet edgy return. Palace Winter are back with their first new music in over two years. The band, led by Australian songwriter Carl Coleman and Danish songwriter/producer Caspar Hesselager, are set to release their third album ...Keep Dreaming, Buddy via Tambourhinoceros. The new record is a collection of the band's most exciting and ambitious songs to date. Whilst keeping their widescreen, pop sensibilities, Coleman and Hesselager wanted to broaden their horizons, exploring hip-hop beats, 70s soul, 80s electronics and 90s guitars: “Jim James and St. Vincent producing Elliot Smith over Kendrick Lamar beats”. Despite being a melting pot of these styles the new record still sounds very Palace Winter. The band's first two records, Nowadays and Waiting for the World to Turn, received critical acclaim from The Guardian, NME, The New York Times and more, with several singles playlisted at BBC Radio 6 Music. In typical Palace Winter style, these albums explore themes of death, grief and trauma but always with an unmissable, forward-looking shade of optimism. ...Keep Dreaming, Buddy, was however conceived among obviously absurd circumstances. The two songwriters had established a daily long-distance correspondence of demos between Copenhagen and Tenerife while Carl was living on the island last winter. “I was walking around this weird volcano island. The retro hotel was like some kind of forgotten paradise resort. The whole thing felt like some kind of Lynchian alternate reality” says Coleman. While the album expands on Palace Winter’s characteristic contrast between sonic buoyancy and thematic struggle, it marks a departure from their earlier confident optimsm. “There’s a hint of a cry for freedom” says Hesselager of the album. This tone is reflected in the ambiguous album title ...Keep Dreaming, Buddy, conveying what could be interpreted as easy-going encouragement or condescending sarcasm. “A passer-by might cry it out on a busy city street, or your partner might whisper it patronisingly under their breath.”

Ausverkauft

Stockholms Postpunk-Helden V**gra Boys (mit **, um Spamfilter zu umgehen) endlich mit ihrem neuen Album. Produziert wurde das Album von Matt Sweeney (Bonnie “Prince” Billy, Run the Jewels), Justin & Jeremiah Raisen (Yves Tumor, Kim Gordon, Sky Ferreira), sowie Pelle Gunnerfeldt und Daniel Fagerström (The Hives, The Knife), mit denen sie schon in der Vergangenheit zusammengearbeitet haben. V**gra Boys sind für ihre satirische Seite bekannt und auch diesmal erwarten uns schneidender Postpunk, eine tief empfundene Ablehnung für gängige Genremerkmale und leidenschaftliche Wut auf die Gesellschaft wegen der zunehmenden Normalisierung von toxischer Männlichkeit, Rassismus, Frauenhass, Klassendiskriminierung und Egozentrismus. Sogar der Albumtitel hat ein satirisches Element, denn die Umschrift des Begriffes für das finanzielle Unterstützungsprogramm für Jazzmusiker aus dem Schwedischen trifft ins Herz institutionalisierter Klassendiskriminierung und Prioritätensetzung. “Ich bin nicht besonders gut darin, über Politik zu sprechen, aber irgendwie ist doch heute alles politisch”, meint Sänger Sebastian Murphy. “Ich schreibe über Ablehnung oder eine Niederlage, denn dann bin ich ehrlich und authentisch.” Auf dem neuen Album vermischt sich das Kleine mit dem Großen und Murphy erklärt weiter: “Als wir diese Songs schrieben, hatte ich gerade eine lange Beziehung hinter mir, nahm jeden Tag Drogen und benahm mich wie ein Arschloch. Als ich merkte, wie unausstehlich ich war, war es zu spät. Auf dem Album geht es unter anderem darum, dass ich akzeptieren musste, dass ich mir selbst völlig falsche Ziele gesetzt habe.”

„Arctic Monkeys - Live At The Royal Albert Hall“ wurde auf dem Benefizkonzert der Arctic Monkeys zugunsten von Warchild UK im Rahmen der "Tranquility Base Hotel + Casino"-Tour aufgenommen. Nun erscheinen die Live-Aufnahmen auf CD und LP und die Band spendet alle Erlöse aus deren Verkauf an die Wohltätigkeitsorganisation für Kinder, die von kriegerischen Konflikten betroffen sind. Die Arctic Monkeys erklären das Zustandekommen des Live-Albums so: "Am 7. Juni 2018 spielten wir eine ganz besondere Show in der Londoner Royal Albert Hall. Der gesamte Erlös dieses denkwürdigen Abends wurde War Child UK gespendet, um die lebenswichtige Arbeit zu unterstützen, die sie zum Schutz, zur Ausbildung und zur Rehabilitation von Kindern leisten, die das Trauma des Konflikts und die Schrecken des Krieges erlebt haben. Die Situation, die 2018 schon schlimm war, ist jetzt verzweifelt, und diese Kinder und ihre Familien brauchen unsere Hilfe mehr denn je. Damit War Child UK sein Finanzierungsdefizit abbauen und seine wertvolle Arbeit fortsetzen kann, freuen wir uns, dass wir jetzt ein Live-Album veröffentlichen können, das an jenem Abend in der Royal Albert Hall aufgenommen wurde. Alle Einnahmen gehen direkt an die Wohltätigkeitsorganisation. Wir danken allen unseren Fans im Voraus für ihre Unterstützung dieser Veröffentlichung und im Gegenzug für ihre Unterstützung von War Child UK." - Arctic Monkeys. Diese Liveaufnahme bietet 20 der besten Momente der Band von Klassikern bis zu den aktuellen Songs.

The Kills veröffentlichen am 11.12.2020 eine außergewöhnliche, karriereumspannende Compilation aus B-Seiten und Raritäten mit dem passenden Titel Little Bastards. Little Bastards, das sind die Aufnahmen, die The Kills 2003 und 2018 neben ihren regulären Alben veröffentlich haben, die aber nicht die Aufmerksamkeit bekamen, die sie eigentlich verdienen. Dazu gehört I Call It Art von der Monsieur Gainsbourg Revisited-Cover-Compilation, der brillante Midnight Boom-Bonustrack Night Train, eine mitreißende Darbietung von Love Is A Deserter aus einer XFM-Radiosession und eine Handvoll klassischer amerikanischer Roots-Songs, die mit der Art von Schnodderigkeit aufgeführt werden, für die The Kills berühmt sind: Howlin' Wolfs' Forty Four, Screamin' Jay Hawkins' I Put A Spell on You und Dock Boggs' Sugar Baby. Über fünf Alben und vier EPs, erdachten Alison Mosshart und Jamie Hince in den letzten zwei Jahrzehnten die Möglichkeiten der modernen Dualität neu - die Alchimierung von Garagenrock, Punk und Blues zu Rauchwolken, psychischem Gemetzel und einem schwelenden nächtlichen Abstieg in eine Nordwestpassage zwischen Outkast und Suicide. Ihr letztes Album, Ash & Ice (2016), wurde allgemein gelobt, und ihre jüngste Veröffentlichung - ein Cover von Saul Williams' List Of Demands und Peter Toshs Stepping Razor von 2018 - markiert 15 Jahre seit ihrem ersten Album Keep On Your Mean Side von 2003. Als Performer ist ihre Chemie unübertroffen und uneingeschränkt; sie sind magnetisch und fesselnd, ob sie nun von Gitarrenfeedback durchtränkt sind oder unter einem einzigen Scheinwerferlicht einen klaviergeführten Kerzensong abliefern. The Kills haben das Genre, das sie zuerst beansprucht hat, überwunden und nehmen einen ganz einzigartigen Platz in der Musikkultur ein. Sie sind sie selbst. Unnachahmlich und unvergleichlich. Little Bastards ist eine musikalische Auffrischung, die sich als ein Schuss reines Adrenalin manifestiert.