Hard Rock


Als die COVID-19-Pandemie über die Welt herein stürzte, hatten sich die vier Mitglieder von Black Stone Cherry tief in den Wäldern von Kentucky ins Studio zurück gezogen, um ihr 7. Studioalbum fertigzustellen. Die täglichen Nachrichten mit den Schreckensmeldungen über den Virus zeigten schnell auf, wie unheimlich vorausschauend die Texte des neuen Albums waren. The Human Condition wurde kurz vor dem weltweiten Lockdown fertiggestellt und die darauf enthaltenen 13 Songs sind weitgehend emotional und hymnisch. „Während der Aufnahmesessions spürten wir regelrecht die Angst vor dem Unbekannten – es war eine beängstigende Zeit“, erinnert sich Schlagzeuger John-Fred Young. „Jeder Song auf diesem Album erzählt eine Geschichte über die Erfahrungen die wir alle so machen – über unser Glück, unsere Anstrengungen und wie wir uns immer wieder neu anpassen müssen.“ Klanglich geht ‚The Human Condition‘ voll in die Eingeweide und ist zugleich ein Black Stone Cherry Album mit etlichen Hooks. Gitarrist und Sänger Ben Wells ergänzt: „Wir haben die Verstärker bis an den Anschlag aufgedreht, das Schlagzeug kickt dir ins Gesicht und wir haben ein paar schöne schwere Gitarrenriffs rausgehauen. Nach 19 Jahren und 7 Alben wollten wir beweisen, das wir es immer noch drauf haben. Dieses Album fühlt sich wie eine Wiedergeburt an.“ FORMATE: - Limited CD Box mit Black Stone Cherry Glas-Untersetzern (2x), Postkarten (4x) und Gitarren Picks (4x) - LP 180g Red Transparent Vinyl

Ausverkauft

Stockholms Postpunk-Helden V**gra Boys (mit **, um Spamfilter zu umgehen) endlich mit ihrem neuen Album. Produziert wurde das Album von Matt Sweeney (Bonnie “Prince” Billy, Run the Jewels), Justin & Jeremiah Raisen (Yves Tumor, Kim Gordon, Sky Ferreira), sowie Pelle Gunnerfeldt und Daniel Fagerström (The Hives, The Knife), mit denen sie schon in der Vergangenheit zusammengearbeitet haben. V**gra Boys sind für ihre satirische Seite bekannt und auch diesmal erwarten uns schneidender Postpunk, eine tief empfundene Ablehnung für gängige Genremerkmale und leidenschaftliche Wut auf die Gesellschaft wegen der zunehmenden Normalisierung von toxischer Männlichkeit, Rassismus, Frauenhass, Klassendiskriminierung und Egozentrismus. Sogar der Albumtitel hat ein satirisches Element, denn die Umschrift des Begriffes für das finanzielle Unterstützungsprogramm für Jazzmusiker aus dem Schwedischen trifft ins Herz institutionalisierter Klassendiskriminierung und Prioritätensetzung. “Ich bin nicht besonders gut darin, über Politik zu sprechen, aber irgendwie ist doch heute alles politisch”, meint Sänger Sebastian Murphy. “Ich schreibe über Ablehnung oder eine Niederlage, denn dann bin ich ehrlich und authentisch.” Auf dem neuen Album vermischt sich das Kleine mit dem Großen und Murphy erklärt weiter: “Als wir diese Songs schrieben, hatte ich gerade eine lange Beziehung hinter mir, nahm jeden Tag Drogen und benahm mich wie ein Arschloch. Als ich merkte, wie unausstehlich ich war, war es zu spät. Auf dem Album geht es unter anderem darum, dass ich akzeptieren musste, dass ich mir selbst völlig falsche Ziele gesetzt habe.”