Death Metal


2006 gegründet, nutzten Asenblut die letzten Jahre, um sich zu stählen, um langsam zu reifen, um Stück für Stück zu jener donnernden Metal-Armada zu werden, als die man nun in die alles entscheidende Schlacht zieht. Viel hat sich getan im Heerlager der Göttinger, seit sie 2009 mit ihrem Debüt „Aufbruch“ erstmals für Aufruhr in der heimischen Pagan-Metal-Szene sorgten. Schon in den frühen Tagen weit mehr als nur eine weitere Met saufende Pathos-Narretei, hießen Asenblut von Anfang an Black Metal, Thrash, melodischen Death Metal und traditionelles Heavy-Metal-Säbelrasseln in ihrem melodisch-klirrenden Klangbild willkommen. Diese Entwicklung erreicht nach „Von Worten Und Taten“ (2013) auf dem dritten Album „Berserker“ (2016) ein gänzlich neues Niveau. Durchaus hört man Tetzel (Gesang), Claus Cleinkrieg (Gitarre), Yuri (Gitarre), Sash (Bass) und Balrogh (Schlagzeug) ihre Verehrung von Bands wie Iron Maiden, Amon Amarth oder auch mal Immortal an; was am Ende dabei herauskommt, ist nach über zehn Jahren Banderfahrung aber längst etwas Ureigenes, Urwüchsiges. Nach dem man sich 2018 der Neuvertonung von Schöpfungen aus den Aufbruchstagen widmete bricht in diesem Jahr wieder der Berserker los. Mit „Die Wilde Jagd“ präsentieren die Göttinger Melodic Deathmetaller um Sänger Tetzel ein neues Epos voller halsbrecherischer Hetzjagden, epischen Schlachtgesängen und Geschichten kompromissloser Helden. Besonders auf diese hat man sich beim Songwriting konzentriert, gibt Sänger Tetzel zu Protokoll, um dem Hörer ein noch eindringlicheres und beständigeres Werk präsentieren zu können, welches sogar dem Untergang der bekannten Welt zu trotzen wagt. Nehmt euch in Acht – „Die Wilde Jagd - fliegt heut Nacht“!