Electronic


Kave ist ein neues Quartett von Samuel Rohrer, Max Loderbauer, Stian Westerhus & Tobias Freund In der heutigen Ära der medialen Sättigung hat sich das Dilemma des Künstlers von der Frage, ob er disparate Stilelemente miteinander verschmelzen soll, hin zu der Entscheidung verschoben, aus welchen Energien er schöpfen will: eine Situation, die für denjenigen am lohnendsten ist, der den Musikern zuhört, die sich auf diesem grenzenlosen Terrain bewegen. Eine solche Reise, die fesselnde abendfüllende Veröffentlichung von Samuel Rohrers neuem Kave-Quartett, die im Mai dieses Jahres erscheint, bringt Spieler zusammen, die mit der schnell denkenden Mechanik der freien Gruppenimprovisation und den kompositorischen Strategien kontemplativer / "ambienter" elektronischer Musik gleichermaßen vertraut sind. Rohrer und Loderbauer haben zuvor mit dem Ambiq-Trio einen einzigartigen techno-organischen Ansatz entwickelt, und die aus dieser Partnerschaft gezogenen Lehren werden in dieser neuen Konfiguration inspiriert umgesetzt. Stian Westerhus' Beiträge an Gitarre und Gesang sowie die elektronischen Verstärkungen von Tobias Freund - Freund arbeitet seit vielen Jahren auch mit Max Loderbauer als NSI zusammen - verschmelzen zu etwas, das Rohrer treffend als "waldartig" vergleicht. Es ist ein Deskriptor, der für jeden Hörer eine ganz andere Bedeutung haben wird. Für Rohrer bezieht er sich auf Musik, die sich auf die "tiefe Verwurzelung" ihres Fundaments verlässt und von einer Dichte und einem Geheimnis geprägt ist, das leicht mit Dunkelheit verwechselt werden kann, und die dennoch ihr helles Licht beweist.

Im Jahr 2012 stach aus der Flut elektronischer Musik aus den USA eine neue markante Stimme heraus: ODESZAs Album "Summer's Gone" erhob sich aus der Masse; es war eine Ansammlung von Songs - und nicht nicht nur Beats; unwiderstehlich und von verblüffender Verträumtheit, die sich vom EDM-Schema unterschied. In einem Zeitalter, in dem alles im Internet passiert und Hypes sorgfältig designt werden, ist die Geschichte von ODESZA erfrischend authentisch: ein brillantes neues Duo veröffentlicht seine Musik im Internet - und die Welt schenkt ihm die verdiente Aufmerksamkeit. Harrison Mills (aka CatacombKid) und Clayton Knight (aka BeachesBeaches) begannen ihre Zusammenarbeit nach einem Treffen an der Western Washington University. Die Chemie zwischen den beiden stimmte sofort und das Duo arbeitete überaus produktiv, schnell entwickelte sich eine Handschrift, baute sich ein markanter, typischer Sound auf: impulsiver Gesang, aufsteigende, euphorische Melodien und fesselnde Drums mit einer ordentlichen Portion Pop Appeal. ODESZA begannen, treue Fans um sich zu scharen. 2013 erschien die 5 Song-EP "My Friends Never Die", von der 3 Tracks auf Platz 1 der Hype Machine Charts landeten. Eine lange Tour folgte, dabei spielten sie Shows mit Pretty Lights, Emancipator, Michal Menert und es folgten ausverkaufte Tourneen und unzählige Festivalauftritte u.a. auf dem Coachella. Und endlich ist es hier, das neues Album "In Return"! Durchzogen vom Pop ist es ein elektronisches Wunderwerk, voller mitreißender Hooks. Die Vocals kommen von Zyra, Py und den Shy Girls sowie Madelyn Grant auf "Sun Models". ODESZA werden mit dem neuen Album den gesamten Herbst auf Tour gehen. Sie werden eine Reihe von ausverkaufen Shows in den USA und Europa spielen. "In Return" ist ein Album, mit dem ODESZA an die Spitze der elektronischen Musik aufsteigen wird.

From his earlier work with pioneering London production outfits like Bugz In The Attic, DKD, Silhouette Brown, Blakai, Likwid Biskit, Neon Phusion and Agent K, to his recent releases and collaborations with Dego and the extended 2000black family, Kaidi Tatham is one of the most quietly influential British artists of his time. 2008's 'In Search of Hope' is the second solo album from Tatham and the first under his own name. It pushes the musical boundaries of electronic and dance music in a way that is still rarely heard today. While the album retains its contemporary London influences, it allowed Tatham to stretch out musically in a way he hadn't done on record before. The majority of the album's tracks aren't in the standard 4/4 time signature that most contemporary dance music follows, and some switch between a handful of different time signatures over the course of a few minutes. In a way, the album could be viewed as Tatham's mission statement and a sign of what was to come from him as an artist: uncompromisingly and unapologetically sophisticated modern black music. His face melting virtuosity never gets in the way of coherent groove, melody, harmony and arrangement. Originally released on Tokyo based label Freedom School and recorded on a modest set up at his flat in south London, 'In Search of Hope' has become a holy grail record for dance music fans and jazz heads alike. Its mythical status is spurred on by the fact that it was unavailable digitally, until now, with physical copies fetching astronomical prices online, especially considering how recently it was released compared to other records that reach similar prices.