Sales


Trentemøllers Debütalbum ist in vielerlei Hinsicht bis heute eines der wenigen genredefinierenden, bahnbrechenden Alben der elektronischen Musik und darüber hinaus. Gleichermaßen bewundert für Komposition, als auch für das Sounddesign, klingt es heute noch genauso frisch wie zur Erstveröffentlichung im Oktober 2006. The Last Resort ist ein wunderschönes, erstaunliches, atemberaubendes Meisterwerk. Die dreizehn Instrumental-Stücke fügen sich perfekt zu einer musikalischen Geschichte wie in einem Soundtrack zu einem Kinofilm zusammen. Der Spannungsbogen vereint die verschiedenen Emotionen in subtilen melodischen Miniaturen, verträumten Ambienten, chilligen Grooves, deepen Dub-Tracks und treibenden Groove-Exkursionen. Ein ständig wechselndes Kaleidoskop aus Farben und Stimmungen. Obwohl in letzter Konsequenz als „Elektronik-Album“ zu bezeichnen, lebt das Album auch durch die Vielzahl der von Hand eingespielten Instrumente wie Schlagzeug, Gitarre, Bass, Celesta, Glockenspiel, Melodika und sogar DJ Scratching, die der Musik eine organische Anmutung verleihen. Das Album erhält bis heute fantastischen Zuspruch von sowohl Musikliebhabern, als auch Musikjournalisten in der ganzen Welt und erreichte zahlose Best-Of-Listen, sowie eine ganze Reihe Auszeichnungen als Beste Produktion oder Bestes Album. Zur Erstveröffentlichung enthielt die “Vinly Edition” nur eine Auswahl an Songs aus dem 13 Songs umfasseneden Originalalbum. Es fehlten Stücke, die zuvor auf inzwischen vergriffenen Singles erschienen, oder einfach nicht mehr auf die Doppel-12” passten. Auf vielfache Nachfrage und einfach, weil so ein Album eine vernünftige Vinylveröffentlichung verdient, freuen wir uns, endlich das komplette Album auf Vinyl präsentieren zu dürfen. Die neue Veröffentlichung beinhaltet nun drei Schallplatten in einem Klappcover und ein Downloadcode ist auch dabei. Der Neuschnitt wurde sorgfältigst und von Originalmasters der ersten Generation von Calyx in Berlin gefertigt. Nicht nur, weil das Album für seinen fantastischen Sound gelobt wurde, war die oberste Direktive, dass die neue Vinylausgabe genauso wie die Originalveröffentlichung klingen sollte. Es wurde nicht ‘digital remastered’ und auch sonstige Klangveränderungen wurden unterlassen. - Triple LP im Gatefold Sleeve inkl. MP3 Downloadkarte

Bei den Aufnahmen des Albums arbeiteten die Pet Shop Boys erstmals mit Stuart Price als Produzenten zusammen. Auf "Electric" befinden sich insgesamt neun Tracks - acht neue Pet Shop Boys Songs sowie eine Coverversion von Bruce Springsteen's "The Last To Die" - und wohl die kompromissloseste Sammlung an Tanz-Hymnen, die von den Pet Shop Boys je vorgelegt wurden. Die Pet Shop Boys sagen: „"Electric" zielt sehr auf den Dancefloor ab. Unsere Alben entwickeln sich oft als Antwort auf den jeweiligen Vorgänger. Während "Elysium“ recht reflektiv war, ist "Electric“ ziemlich „auf die 12“! Und mit Stuart Price an einem Studio-Album zu arbeiten, ist etwas, was wir schon sehr lange tun wollten.“ Erste Single auf dem nunmehr 12. Longplayer der Pet Shopy Boys wird der Song „Vocal“ sein, in dem die Pet Shop Boys ihre Liebe für guten Synthie Pop mit Gesang erklären. Wenn Neil Tennant mit seiner unverwechselbar markanten Stimme „This is my kind of music / They play it all night long... Every track has a vocal and that makes a change / And everything about tonight feels right and so young / And anything I'd want to say out loud will be sung" singt, dann hört man sofort die Freude und Leichtigkeit heraus, die dem Duo in mittlerweile fast 20 Jahren Bandgeschichte nie abhandengekommen ist und diese Band so außergewöhnlich gemacht hat. Seit 1985 können die Pet Shop Boys auf 22 Top 10 Hits mit vier Platz 1 Platzierungen in UK verweisen. Dazu kommen 3 Gold Alben ("Behaviour" - 1990, "PopArt" - 2003, "Yes" - 2009) und etliche Airplay-Hits in Deutschland. Die Chancen stehen nicht schlecht, dass "Vocal" der nächste wird.

The Cinematic Orchestra veröffentlicht nach 12 Jahren ein brandneues Studioalbum mit Features von Moses Sumney, Roots Manuva & Grey Reverend auf Ninja Tune! The Cinematic Orchestra ist zurück und das neue Album "To Believe" stellt eine zeitlose Frage, die auch und gerade 2019 von zentraler Bedeutung ist: Was soll man glauben? Das Gründungsmitglied Jason Swinscoe und sein langjähriger Partner Dominic Smith haben Albumbeiträge von alten und neuen Mitarbeitern gesammelt: Moses Sumney, Roots Manuva, Heidi Vogel, Gray Reverend (Sänger bei Bonobos "First Fires"), Dorian Concept und Tawiah (Mark Ronson, Kindness) sind dabei. Miguel Atwood-Ferguson (Flying Lotus, Anderson Paak, Thundercat, Hiatus Kaiyote) arrangierte die Streicher und der Fotograf und visuelle Künstler Brian „B +“ Cross arbeitete mit Swinscoe und Smith an dem Konzept des Albums. Es wurde vom mehrfachen Grammy-Gewinner Tom Elmhirst (David Bowie, Frank Ocean, Adele) in den legendären Electric Lady-Studios von Jimi Hendrix gemischt. Das Album-Artwork stammt von The Designers Republic ™ (Aphex Twin). Wenn man sich die musikalische Landschaft von 2019 ansieht, ist beeindruckend, wie sehr The Cinematic Orchestra sie mitgeprägt hat. Swinscoe & Co haben schon immer Jazz-Einflüsse mit Soundtrack-Sensibilität und elektronischer Musik fusioniert, und das seit ihrem 1999er Debüt "Motion". Und sie haben den Weg freigemacht für Acts wie Kendrick Lamar, Floating Points, Kamasi Washington, Ólafur Arnalds und BADBADNOTGOOD, für Künstler, welche die Disziplinen verwischen, um sich ihre eigenen neuen Nischen zu erschließen.

Während ihrer fast 15 Jahre andauernden Karriere haben The Kills bereits vier Alben veröffentlicht. Jedes ist ein rastloses, gewagt hintergründiges Kunstwerk, das gespickt ist mit Spannung, Unruhe, Sex, natürlicher Coolness und augenzwinkernder Langeweile. Dabei hört sich kein Album an wie das vorherige. "Ash & Ice" ist der Nachfolger von "Blood Pressure" (2011), an dem die Band über einen Zeitraum von fünf Jahren gearbeitet hat, was auch an Jamie Hinces Handoperationen lag, nach denen er erst wieder lernen musste Gitarre zu spielen. Im Gegensatz zu den vorherigen Alben fanden die Aufnahmen für "Ash & Ice" in einem gemieteten Haus in LA statt und in den Electric Lady Studios in New York City. Das Album wurde von Jamie Hince produziert und von John O'Mahony (Metric, The Cribs) co-produziert, gemixt wurde es von Tom Elmhirst (Adele, Arcade Fire) und Tchad Blake (Black Keys, Arctic Monkeys). Jamie Hince fing an die ersten Songideen zu entwickeln, als er sich von seiner Operation erholte. Um den Schreibprozess voranzutreiben und neue Inspiration zu bekommen, fuhr er alleine mit der berühmten Transsibirischen Eisenbahn, während Alison Mosshart, die mittlerweile in Nashville, TN wohnt, ihre bisher berührendsten und poetisch aufrichtigsten Lyrics schrieb, in denen sie Bilder malt, die das gefährliche Terrain zwischen romantischer Obsession, Prophezeiung und schwieriger Liebe hervorheben. Die 13 Songs auf "Ash & Ice" sind unaufdringlicher, weniger rau. Sie sind bewegender und enthüllen dadurch ein Gefühl von Hin- und Hergerissenheit, das man in einer komplizierten und alles verzehrenden Beziehung hat. Auf "Ash & Ice" zeigen sich The Kills in emotional aufgeladener und fesselnder Bestform.

Die Katze ist aus dem Sack! Neues Thundercat Album auf Brainfeeder mit Features von Ty Dolla $ign, Childish Gambino, Lil B, Kamasi Washington, Steve Lacy, Steve Arrington (Slave), BADBADNOTGOOD & Louis Cole! Thundercat’s neues Album das von Flying Lotus und Thundercat produziert wurde, enthält erneut eine Riege an Gastbeiträgen, bei denen einem die Spucke wegbleibt: Superstars ihrer jeweiligen Zunft, darunter Ty Dolla $ign, Childish Gambino, Lil B, Kamasi Washington, Steve Lacy, Steve Arrington (Slave), BADBADNOTGOOD, Louis Cole, Mono/Poly oder Zack Fox sind auf dem Album vertreten. „It Is What It Is“ folgt auf den Durchbruch mit seinem dritten Album „Drunk“, das 2017 erschien. Diese Platte vollendete den Wandel vom virtuosen Bassisten zum Star und festigte seinen Ruf als einzigartige Stimme, die das Genre überragt. Thundercat ist ein wichtiger Eckpfeiler des Brainfeeder-Labels: er veröffentlichte „The Golden Age of Apocalypse“ (2011), „Apocalypse“ (2013), gefolgt von der EP „The Beyond/ Where The Giants Roam“ mit dem modernen Klassiker „Them Changes“. Später war er im kreativen Epizentrum des einflussreichsten Hip-Hop-Albums des 21. Jahrhunderts, Kendrick Lamars „To Pimp A Butterfly“, wo er einen Grammy für seine Zusammenarbeit an dem Track „These Walls“ gewann, bevor er 2017 sein drittes Album „Drunk“ veröffentlichte und somit den endgültigen Durchbruch schaffte. Im Jahr 2018 komponierten Thundercat und Flying Lotus die Originalmusik für eine Episode der mit dem Golden Globe und Emmy Award ausgezeichneten TV-Serie „Atlanta“ (kreiert und geschrieben von Donald Glover aka Childish Gambino).

"Push The Sky Away" ist das vielleicht außergewöhnlichste Album der Bad Seeds. Der Longplayer strahlt Natürlichkeit und Wärme aus, ein Werk von subtiler Schönheit. Die Songs haben über ein Jahr hinweg Gestalt angenommen in Nick Caves geliebtem Notizbuch. Das Notizbuch ist ein analoges Artefakt, doch das Internet ist für Nick Cave ebenso essentiell. Er recherchiert Kurioses via Google, ist fasziniert von exotischen Wikipedia-Einträgen, "egal ob sie wahr sind oder nicht". Wie im Worldwide Web weltverändernde Ereignisse, vergängliche Modeerscheinungen und mythisch gefärbte Absurditäten Seite an Seite stehen, davon erzählen die neuen Songs, und sie werfen die Frage auf, wie wir erkennen und beurteilen können, was wirklich wichtig ist. Aufgenommen haben Nick Cave & The Bad Seeds "Push The Sky Away" in Südfrankreich mit Produzent Nick Lanay in einem Herrenhaus aus dem 19. Jahrhundert, dem Sitz des Studios La Fabrique, in dessen Hauptsaal eine riesige Sammlung Klassik-Schallplatten die Wände ziert. Nick Cave gründete die Bad Seeds 1982 nach dem Ende seiner Band The Birthday Party. Im Jahre 1984 veröffentlichten Nick Cave & The Bad Seeds ihr Debütalbum "From Her To Eternity". Seitdem hat die Band 14 weitere Studioalben eingespielt, und ihr Output ist noch immer so unberechenbar und lebendig wie diese frühen, bahnbrechenden Aufnahmen aus den Hansa Studios Berlin. Zahlreiche Künstler berufen sich auf Nick Cave & The Bad Seeds; Ikonen wie Johnny Cash, Metallica oder The Arctic Monkeys haben ihre Songs gecovert.

Von jenseits unseres Universums erreicht die Alientronic Invasion den Planeten Erde. Eine der großartigen Botschafterinnen des Berliner Techno, Ellen Allien, präsentiert ihr brandneues Album „Alientronic“. Ein umfangreiches Werk, welches in der Stadt in der es aufgenommen wurde seine Wurzeln hat. Ellen‘s Heimat und der Ort in dem sie Techno entdeckt hat entfachte eine Faszination, die für immer Bestand haben wird. „Alientronic“ wurde während der kalten Wintermonate Ende 2018 in Berlin aufgenommen, eine Zeit in der die Kreativität in der Stadt ihren Höhepunkt erreicht. Temperaturen unter 0 Grad und dunkle Nächte führen dazu, daß die Künstler ihre Zeit hinter verschlossenen Türen verbringen und Zeit, Raum und Muße finden eine innere Reise anzutreten und die tiefsten Ressourcen ihrer Kreativität anzuzapfen. „Alientronic“ präsentiert eine Künstlerin welche nur so vor Ideen strotzt, jahrelange Erfahrung bringt Leben in Ellens Arbeit, verfeinert sie auf befreiende Weise. Von der Vergangenheit geprägt, aber voller Zuversicht in die Zukunft blickend. Ellen zeigt uns klassischen Techno und Acid Metaphern aus ihrem eigenen visionären Blickwinkel. Vocals werden geloopt und verzerrt, harte Beats kicken ein während aufwühlende Flächen uns in ein emotionales Areal locken und wir werden Zeugen einer faszinierenden und fesselnden anderen Welt voller mysteriöser und exotischer Anziehungskraft. Ist es eine Halluzination oder sind die elektronischen Außerirdischen schon unter uns?