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Von jenseits unseres Universums erreicht die Alientronic Invasion den Planeten Erde. Eine der großartigen Botschafterinnen des Berliner Techno, Ellen Allien, präsentiert ihr brandneues Album „Alientronic“. Ein umfangreiches Werk, welches in der Stadt in der es aufgenommen wurde seine Wurzeln hat. Ellen‘s Heimat und der Ort in dem sie Techno entdeckt hat entfachte eine Faszination, die für immer Bestand haben wird. „Alientronic“ wurde während der kalten Wintermonate Ende 2018 in Berlin aufgenommen, eine Zeit in der die Kreativität in der Stadt ihren Höhepunkt erreicht. Temperaturen unter 0 Grad und dunkle Nächte führen dazu, daß die Künstler ihre Zeit hinter verschlossenen Türen verbringen und Zeit, Raum und Muße finden eine innere Reise anzutreten und die tiefsten Ressourcen ihrer Kreativität anzuzapfen. „Alientronic“ präsentiert eine Künstlerin welche nur so vor Ideen strotzt, jahrelange Erfahrung bringt Leben in Ellens Arbeit, verfeinert sie auf befreiende Weise. Von der Vergangenheit geprägt, aber voller Zuversicht in die Zukunft blickend. Ellen zeigt uns klassischen Techno und Acid Metaphern aus ihrem eigenen visionären Blickwinkel. Vocals werden geloopt und verzerrt, harte Beats kicken ein während aufwühlende Flächen uns in ein emotionales Areal locken und wir werden Zeugen einer faszinierenden und fesselnden anderen Welt voller mysteriöser und exotischer Anziehungskraft. Ist es eine Halluzination oder sind die elektronischen Außerirdischen schon unter uns?

The story of Bonobo is one that's become uncommon in contemporary music. There was no sudden, viral internet sensation, no one-off big hit, no abrupt, accidental alignment with the zeitgeist. Instead, over the course of four albums, myriad tours, singles, remixes and production work for other artists, he quietly but very definitely became one of the most important artists in electronic music. The hard work paid off, and culminated in 2010's 'Black Sands;' a masterful album that married Green's inimitable melodic genius and musicianship to bleeding edge electronics, bass and infectious drums. After a year plus of touring the hypnotic, extended live versions of Black Sands, he finally found time last year to embed himself in his New York studio and write his fifth studio album. Now, in 2013, he stands ready to take things up yet another notch. 'The North Borders' is a long stride forward - both a natural evolution and a continuation of the electronic palette of Black Sands. Thematic, resonant, addictive and perfectly formed, it's a thrillingly coherent statement piece. It's also an album that shows just how far electronic music has come. Its richness of texture, emotive force and all round depth are facets found more often within, dare we say it, classical music. If there's a renaissance taking place within this scene, Simon Green could make a strong claim to being one of its key driving forces. As with previous albums, The North Borders features a careful balance between vocal tracks and instrumentals, ensuring that the productions themselves get room to breathe and shine. When Green discovered that he and Erykah Badu shared a mutual appreciation for each other’s work, he leapt at the chance to collaborate. The resultant ‘Heaven for the Sinner’ is one of the album’s triumphs, a transcendental, incanted vocal masterclass married to a brilliant two-step glitch and a yearning melody. NYC folk underdog Grey Reverend appears on album opener 'First Fires,' providing a raw, emotion-laid-bare growl that sets the tone for an album that's joyously unselfconscious. Bonobo has a long history of unearthing new talent, Black Sands having launched the solo career of guest vocalist Andreya Triana. The North Borders sees him do so once again. The startling, ethereal vocals of new collaborator Szjerdene are sprinkled across the album, and Green has yet again found the perfect voice to express where he's at. ‘Transits’ sees her vocal weave around a garage beat that’s somehow fragile and purposeful all at once, a gradually emerging hook rising from the depths of the song. ‘Emkay’ is a stunning example of the album’s marriage of addictive, urban-inflected drums to rise-and-swell melody that never fails to move the listener. Opening single ‘Cirrus’ sees a clockwork-precise rhythm drive a chiming, insistent melody that builds to one of the record’s great emotional climaxes. This is where Green excels; he knows how to invest electronic music with immense feeling. The North Borders – like all great records - is an album that demands to be listened to as such; a body of work with its own internal logic, themes and narrative arc. Bonobo’s abilities are at an all time high, and The North Borders everything his growing army of fans will have hoped for - a sheer delight.

Bonobo veröffentlicht den lang erwarteten Longplayer-Nachfolger auf seine Erfolgalben Black Sands & The North Borders inklusive Vocal-Features von Chet Faker, Rhye & Hundred Waters! Simon Green, alias Bonobo, kehrt mit seinem sechsten Album zurück, dem meisterlichen, gebieterischen "Migration" - ein Werk mit dem er sich ein für alle Mal an der Spitze der elektronischen Musik verortet. In abwechselnden Zügen opulent, manisch, wunderschön, melancholisch, freudig, voller Emotion und technischer Fertigkeit, ist dies womöglich sein bislang ehrgeizigster Versuch, die grundlegende Beschaffenheit menschlicher Existenz und deren ausgedehnte Dynamik zu erfassen. Neben Zeitgenossen wie Four Tet, Jon Hopkins oder Caribou, zählen Wiz Khalifa, Skrillex, Disclosure oder Warpaint zu Bonobos prominentesten Fans. Sein 2013er Album "The North Borders" erreichte im UK die Top 30 und katapultierte sich auf Platz #1 der elektronischen Charts, sowohl in den USA als auch im UK. Im Zuge dessen spielte sein 12-köpfiges Kollektiv weltweit über 175 Konzerte, darunter zwei ausverkaufte Shows im Sydney Opera House, ein ganztägiges Festival im Londoner Roundhouse, eine ausverkaufte Show im Londoner Alexandra Palace sowie einige renommierte Festival-Slots. Inzwischen verfügt Bonobo rund um den Globus über eine umfangreiche, loyale und engagierte Fanbase. Mehr als eine halbe Million verkaufte Alben und über 150 Millionen Spotify-Streams gehen auf sein Konto und verdeutlichen den Erfolg, den sich dieser ruhige, bescheidene Mann erarbeitet hat. Dank "Migration" wird seine wunderschön raffinierte und gefühlsgeladene Musik in Kürze ein noch größeres Publikum erreichen. Das zutiefst Persönliche kann schließlich ebenso gut allgemein gültig sein.

Fünf Jahre nach "Amygdala" erscheint mit "Knock Knock" endlich das langerwartete brandneue DJ Koze Album! Inklusive illustrer Gästeschar mit u.a. Roisin Murphy, Speech (Arrested Development), Lambchop, Sophia Kennedy, Ada, José González und Mano Le Tough! Mehr als auf früheren Platten von DJ Koze hören wir auf "Knock Knock" faszinierende, individualistische, wohlbekannte Stimmen, aber jede einzelne von ihnen ist in einer eigenartigen Weise eingesetzt, hinübergezogen in eine andere Realität. Die unvergleichliche Róisín Murphy mutiert in zwei atemberaubenden Stücken zur Cyborg-Funk-Diva. Speech von Arrested Development liefert einen saftig schleppenden R&B-Funk auf "Colours of Autumn", aber dank Kozes irrer Bassline, dubbigen Echoeffekten und ausserweltlichen Natur-Sounds verwandelt sich das Stück in die tropische Landschaft eines Paralleluniversums. Kurt Wagner von Lambchop präsentiert sich als Bohème am Vocoder, Sophia Kennedy ist der Kabarett-Star eines Sci-Fi-Weimars, José Gonzalez eine holographische Projektion aus einem alten Film der Südsee-Inseln ... und so weiter, da ist nichts real, jeder ist Bewohner in der Koze-Welt. Koze ist ein Weltenschaffer. "Knock Knock" ist mit Abstand DJ Kozes bedeutendstes Statement. Ein Album, entstanden in einem ruhigen, stetigen Prozess, in geheimnisvollen, mysteriösen Arbeitsabläufen. Ein Album, vollständig, voller Details und Dichte in jeder Mikrosekunde, dass man schwören möchte, dass es akribisch geplant worden war - aber es gab keinen Masterplan, gar kein Verlangen, ein endgültiges Produkt zu erschaffen: Das Album entschied selbst, wann es fertig war. Und dann war es bereit, und hier ist es, ein formvollendetes Portal in diese andere Welt – und Du solltest besser auch bereit sein!

Fünf Jahre nach "Amygdala" erscheint mit "Knock Knock" endlich das langerwartete brandneue DJ Koze Album! Inklusive illustrer Gästeschar mit u.a. Roisin Murphy, Speech (Arrested Development), Lambchop, Sophia Kennedy, Ada, José González und Mano Le Tough! Mehr als auf früheren Platten von DJ Koze hören wir auf "Knock Knock" faszinierende, individualistische, wohlbekannte Stimmen, aber jede einzelne von ihnen ist in einer eigenartigen Weise eingesetzt, hinübergezogen in eine andere Realität. Die unvergleichliche Róisín Murphy mutiert in zwei atemberaubenden Stücken zur Cyborg-Funk-Diva. Speech von Arrested Development liefert einen saftig schleppenden R&B-Funk auf "Colours of Autumn", aber dank Kozes irrer Bassline, dubbigen Echoeffekten und ausserweltlichen Natur-Sounds verwandelt sich das Stück in die tropische Landschaft eines Paralleluniversums. Kurt Wagner von Lambchop präsentiert sich als Bohème am Vocoder, Sophia Kennedy ist der Kabarett-Star eines Sci-Fi-Weimars, José Gonzalez eine holographische Projektion aus einem alten Film der Südsee-Inseln ... und so weiter, da ist nichts real, jeder ist Bewohner in der Koze-Welt. Koze ist ein Weltenschaffer. "Knock Knock" ist mit Abstand DJ Kozes bedeutendstes Statement. Ein Album, entstanden in einem ruhigen, stetigen Prozess, in geheimnisvollen, mysteriösen Arbeitsabläufen. Ein Album, vollständig, voller Details und Dichte in jeder Mikrosekunde, dass man schwören möchte, dass es akribisch geplant worden war - aber es gab keinen Masterplan, gar kein Verlangen, ein endgültiges Produkt zu erschaffen: Das Album entschied selbst, wann es fertig war. Und dann war es bereit, und hier ist es, ein formvollendetes Portal in diese andere Welt – und Du solltest besser auch bereit sein!

"Push The Sky Away" ist das vielleicht außergewöhnlichste Album der Bad Seeds. Der Longplayer strahlt Natürlichkeit und Wärme aus, ein Werk von subtiler Schönheit. Die Songs haben über ein Jahr hinweg Gestalt angenommen in Nick Caves geliebtem Notizbuch. Das Notizbuch ist ein analoges Artefakt, doch das Internet ist für Nick Cave ebenso essentiell. Er recherchiert Kurioses via Google, ist fasziniert von exotischen Wikipedia-Einträgen, "egal ob sie wahr sind oder nicht". Wie im Worldwide Web weltverändernde Ereignisse, vergängliche Modeerscheinungen und mythisch gefärbte Absurditäten Seite an Seite stehen, davon erzählen die neuen Songs, und sie werfen die Frage auf, wie wir erkennen und beurteilen können, was wirklich wichtig ist. Aufgenommen haben Nick Cave & The Bad Seeds "Push The Sky Away" in Südfrankreich mit Produzent Nick Lanay in einem Herrenhaus aus dem 19. Jahrhundert, dem Sitz des Studios La Fabrique, in dessen Hauptsaal eine riesige Sammlung Klassik-Schallplatten die Wände ziert. Nick Cave gründete die Bad Seeds 1982 nach dem Ende seiner Band The Birthday Party. Im Jahre 1984 veröffentlichten Nick Cave & The Bad Seeds ihr Debütalbum "From Her To Eternity". Seitdem hat die Band 14 weitere Studioalben eingespielt, und ihr Output ist noch immer so unberechenbar und lebendig wie diese frühen, bahnbrechenden Aufnahmen aus den Hansa Studios Berlin. Zahlreiche Künstler berufen sich auf Nick Cave & The Bad Seeds; Ikonen wie Johnny Cash, Metallica oder The Arctic Monkeys haben ihre Songs gecovert.

Die Katze ist aus dem Sack! Neues Thundercat Album auf Brainfeeder mit Features von Ty Dolla $ign, Childish Gambino, Lil B, Kamasi Washington, Steve Lacy, Steve Arrington (Slave), BADBADNOTGOOD & Louis Cole! Thundercat’s neues Album das von Flying Lotus und Thundercat produziert wurde, enthält erneut eine Riege an Gastbeiträgen, bei denen einem die Spucke wegbleibt: Superstars ihrer jeweiligen Zunft, darunter Ty Dolla $ign, Childish Gambino, Lil B, Kamasi Washington, Steve Lacy, Steve Arrington (Slave), BADBADNOTGOOD, Louis Cole, Mono/Poly oder Zack Fox sind auf dem Album vertreten. „It Is What It Is“ folgt auf den Durchbruch mit seinem dritten Album „Drunk“, das 2017 erschien. Diese Platte vollendete den Wandel vom virtuosen Bassisten zum Star und festigte seinen Ruf als einzigartige Stimme, die das Genre überragt. Thundercat ist ein wichtiger Eckpfeiler des Brainfeeder-Labels: er veröffentlichte „The Golden Age of Apocalypse“ (2011), „Apocalypse“ (2013), gefolgt von der EP „The Beyond/ Where The Giants Roam“ mit dem modernen Klassiker „Them Changes“. Später war er im kreativen Epizentrum des einflussreichsten Hip-Hop-Albums des 21. Jahrhunderts, Kendrick Lamars „To Pimp A Butterfly“, wo er einen Grammy für seine Zusammenarbeit an dem Track „These Walls“ gewann, bevor er 2017 sein drittes Album „Drunk“ veröffentlichte und somit den endgültigen Durchbruch schaffte. Im Jahr 2018 komponierten Thundercat und Flying Lotus die Originalmusik für eine Episode der mit dem Golden Globe und Emmy Award ausgezeichneten TV-Serie „Atlanta“ (kreiert und geschrieben von Donald Glover aka Childish Gambino).

Trentemøllers Debütalbum ist in vielerlei Hinsicht bis heute eines der wenigen genredefinierenden, bahnbrechenden Alben der elektronischen Musik und darüber hinaus. Gleichermaßen bewundert für Komposition, als auch für das Sounddesign, klingt es heute noch genauso frisch wie zur Erstveröffentlichung im Oktober 2006. The Last Resort ist ein wunderschönes, erstaunliches, atemberaubendes Meisterwerk. Die dreizehn Instrumental-Stücke fügen sich perfekt zu einer musikalischen Geschichte wie in einem Soundtrack zu einem Kinofilm zusammen. Der Spannungsbogen vereint die verschiedenen Emotionen in subtilen melodischen Miniaturen, verträumten Ambienten, chilligen Grooves, deepen Dub-Tracks und treibenden Groove-Exkursionen. Ein ständig wechselndes Kaleidoskop aus Farben und Stimmungen. Obwohl in letzter Konsequenz als „Elektronik-Album“ zu bezeichnen, lebt das Album auch durch die Vielzahl der von Hand eingespielten Instrumente wie Schlagzeug, Gitarre, Bass, Celesta, Glockenspiel, Melodika und sogar DJ Scratching, die der Musik eine organische Anmutung verleihen. Das Album erhält bis heute fantastischen Zuspruch von sowohl Musikliebhabern, als auch Musikjournalisten in der ganzen Welt und erreichte zahlose Best-Of-Listen, sowie eine ganze Reihe Auszeichnungen als Beste Produktion oder Bestes Album. Zur Erstveröffentlichung enthielt die “Vinly Edition” nur eine Auswahl an Songs aus dem 13 Songs umfasseneden Originalalbum. Es fehlten Stücke, die zuvor auf inzwischen vergriffenen Singles erschienen, oder einfach nicht mehr auf die Doppel-12” passten. Auf vielfache Nachfrage und einfach, weil so ein Album eine vernünftige Vinylveröffentlichung verdient, freuen wir uns, endlich das komplette Album auf Vinyl präsentieren zu dürfen. Die neue Veröffentlichung beinhaltet nun drei Schallplatten in einem Klappcover und ein Downloadcode ist auch dabei. Der Neuschnitt wurde sorgfältigst und von Originalmasters der ersten Generation von Calyx in Berlin gefertigt. Nicht nur, weil das Album für seinen fantastischen Sound gelobt wurde, war die oberste Direktive, dass die neue Vinylausgabe genauso wie die Originalveröffentlichung klingen sollte. Es wurde nicht ‘digital remastered’ und auch sonstige Klangveränderungen wurden unterlassen. - Triple LP im Gatefold Sleeve inkl. MP3 Downloadkarte

The Cinematic Orchestra veröffentlicht nach 12 Jahren ein brandneues Studioalbum mit Features von Moses Sumney, Roots Manuva & Grey Reverend auf Ninja Tune! The Cinematic Orchestra ist zurück und das neue Album "To Believe" stellt eine zeitlose Frage, die auch und gerade 2019 von zentraler Bedeutung ist: Was soll man glauben? Das Gründungsmitglied Jason Swinscoe und sein langjähriger Partner Dominic Smith haben Albumbeiträge von alten und neuen Mitarbeitern gesammelt: Moses Sumney, Roots Manuva, Heidi Vogel, Gray Reverend (Sänger bei Bonobos "First Fires"), Dorian Concept und Tawiah (Mark Ronson, Kindness) sind dabei. Miguel Atwood-Ferguson (Flying Lotus, Anderson Paak, Thundercat, Hiatus Kaiyote) arrangierte die Streicher und der Fotograf und visuelle Künstler Brian „B +“ Cross arbeitete mit Swinscoe und Smith an dem Konzept des Albums. Es wurde vom mehrfachen Grammy-Gewinner Tom Elmhirst (David Bowie, Frank Ocean, Adele) in den legendären Electric Lady-Studios von Jimi Hendrix gemischt. Das Album-Artwork stammt von The Designers Republic ™ (Aphex Twin). Wenn man sich die musikalische Landschaft von 2019 ansieht, ist beeindruckend, wie sehr The Cinematic Orchestra sie mitgeprägt hat. Swinscoe & Co haben schon immer Jazz-Einflüsse mit Soundtrack-Sensibilität und elektronischer Musik fusioniert, und das seit ihrem 1999er Debüt "Motion". Und sie haben den Weg freigemacht für Acts wie Kendrick Lamar, Floating Points, Kamasi Washington, Ólafur Arnalds und BADBADNOTGOOD, für Künstler, welche die Disziplinen verwischen, um sich ihre eigenen neuen Nischen zu erschließen.

Während ihrer fast 15 Jahre andauernden Karriere haben The Kills bereits vier Alben veröffentlicht. Jedes ist ein rastloses, gewagt hintergründiges Kunstwerk, das gespickt ist mit Spannung, Unruhe, Sex, natürlicher Coolness und augenzwinkernder Langeweile. Dabei hört sich kein Album an wie das vorherige. "Ash & Ice" ist der Nachfolger von "Blood Pressure" (2011), an dem die Band über einen Zeitraum von fünf Jahren gearbeitet hat, was auch an Jamie Hinces Handoperationen lag, nach denen er erst wieder lernen musste Gitarre zu spielen. Im Gegensatz zu den vorherigen Alben fanden die Aufnahmen für "Ash & Ice" in einem gemieteten Haus in LA statt und in den Electric Lady Studios in New York City. Das Album wurde von Jamie Hince produziert und von John O'Mahony (Metric, The Cribs) co-produziert, gemixt wurde es von Tom Elmhirst (Adele, Arcade Fire) und Tchad Blake (Black Keys, Arctic Monkeys). Jamie Hince fing an die ersten Songideen zu entwickeln, als er sich von seiner Operation erholte. Um den Schreibprozess voranzutreiben und neue Inspiration zu bekommen, fuhr er alleine mit der berühmten Transsibirischen Eisenbahn, während Alison Mosshart, die mittlerweile in Nashville, TN wohnt, ihre bisher berührendsten und poetisch aufrichtigsten Lyrics schrieb, in denen sie Bilder malt, die das gefährliche Terrain zwischen romantischer Obsession, Prophezeiung und schwieriger Liebe hervorheben. Die 13 Songs auf "Ash & Ice" sind unaufdringlicher, weniger rau. Sie sind bewegender und enthüllen dadurch ein Gefühl von Hin- und Hergerissenheit, das man in einer komplizierten und alles verzehrenden Beziehung hat. Auf "Ash & Ice" zeigen sich The Kills in emotional aufgeladener und fesselnder Bestform.